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Drei Wochen vor der Kermes

An diesem Samstag findet das so genannte „Bändchen nähen“ statt. Hier trifft sich die KG, um das notwendige Material für die Kermes herzurichten und vorzubereiten.

Die Mädchen sitzen beisammen und nähen die Kermesbändchen. Diese bestehen aus einer zweifarbigen Rosette, die jährlich abwechselnd rot-weiß oder weiß-rot ist und in der Mitte einen Knopf in Farbe des Randes besitzt. Dann werden jeweils noch ein rotes und ein weißes Bändchen - für den Vorstand drei Bändchen - angenäht.

Zeitgleich beweisen die Burschen ihr handwerkliches Geschick im Herrichten der Ortseingangsschilder und des Narkosewagens. Der Narkosewagen ist ein getunter Handwagen, der während der Ständchen als Sammelkiste für Flaschen, Jacken und Regenschirme dient. Auch die Stangen für den Gögerschlag werden wenn notwendig renoviert.

Seit einigen Jahren wird das „Bändchen nähen“ öffentlich am Mühlplatz ausgerichtet, um die Dorfgemeinschaft auf die Kermes vorzubereiten und das Zusammenleben zu fördern. Verdient gemacht haben sich dabei in der jüngeren Vergangenheit Katja Eckstein und die Drechsel-Geschwister, die im Umgang mit Nadel und Faden unschlagbar sind und den anderen Mädchen als Vorbild dienen.

 

Malerarbeiten
Die Mädels mit Nadel und Faden
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